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Techno-ClubDas Team

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Das Team

Unser Team besteht aus der Leiterin* und sechs Studentischen Mitarbeiterinnen* (Tutorinnen*), die selbst an der TU studieren. Wir stehen euch für alle Fragen zur Universität und zum Studium gerne zur Verfügung.

 

 

Inka Greusing

Lupe

Seit Oktober 2001 leite ich mit großer Freude den Techno-Club am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin. Welcher Weg mich dort hingeführt hat werde ich Euch jetzt kurz berichten.

Nach dem Abitur konnte ich mir gar nicht vorstellen noch weiter die Schulbank zu drücken, ich wollte etwas Handfestes machen und eigenes Geld verdienen. Deshalb absolvierte ich zunächst eine handwerkliche Ausbildung und arbeitete danach noch einige Zeit in diesem Beruf.

Aber dann reizte mich die Vorstellung zu studieren doch noch und ich wollte nach Berlin. Fest stand damals nur, dass ich etwas Technisches studieren wollte, wie z.B. Maschinenbau. Von dem Studiengang technischer Umweltschutz hörte ich durch Zufall. Er versprach zwei meiner Interessen zu verbinden, nämlich die Technik mit Umwelt und Gesellschaft.

2000 habe ich die Universität als Ingenieurin für technischen Umweltschutz verlassen. Ich sammelte Berufserfahrungen durch freie Mitarbeit am sozialökologischen Institut in Frankfurt sowie als Leiterin eines Ausbildungsprojektes bei einem ökologischen Bildungsträger für Frauen in Berlin, dem Life e.V. Im Oktober 2001 kehrte ich an die TU Berlin zurück, um die Herausforderung, den Techno-Club aufzubauen und zu leiten sowie wissenschaftlich zu forschen anzunehmen.

 

Die Doktor*innenarbeit " 'Wir haben ja jetzt auch ein paar Damen bei uns' - Symbolische Grenzziehungen und Heteronormativität in den Ingenieurwissenschaften" gibt es jetzt kostenlos als PDF.

Eda Koca

Eda Koca (Verkehrswesen)
Lupe

Merhaba/ Roj baş/ Barev, ich bin Eda und studiere Verkehrswesen. Vertieft habe ich mich in die Richtung Luft- und Raumfahrttechnik. Mein Weg zu der Technischen Universität Berlin war ziemlich lang. Ich wusste schon lange während meiner Schulzeit, dass ich irgendwas in Richtung Flugzeuge und Flughafen machen wollte. Über unterschiedliche Studiengänge und Ausbildungen hatte ich jedoch keine Idee. So wurde ich von einem Berufsberater, der staatlich finanziert wird, beraten, BWL zu studieren, weil Mann oder Frau damit angeblich überall und auch am Flughafen arbeiten könne.

Angefangen mit BWL bemerkte ich, dass dieser Weg der falsche zum Flughafen war und entdeckte in dieser holprigen und auch spannenden Zeit eine neue Leidenschaft - die Psychologie. Auch dieser Weg war für mich kein gradliniger, da es mit einem Zweier-Schnitt unmöglich war in den überlaufenen Studiengang zu gelangen. So entschied ich mich nach zwei Quereinstiegsversuchen mir die Frage zu stellen, was ich wirklich wollte: Eine Kombination aus Flughafen, Fliegen und Psychologie. Ich machte mich schlau, informierte mich über alle möglichen Studiengänge und Bildungswege und entdeckte den Studiengang Verkehrswesen bei mir zu Hause in Berlin, der mir sogar die Integration der sozialen und psychologischen Komponenten ermöglichte.

Hier bin ich nun und belege Module wie Psychologie für Ingenieur_innen und erfreue mich daran, nicht auf Interessen und Leidenschaften verzichten zu müssen.

Die Beratung, die mir gefehlt hat und heute noch vielen Schülerinnen* fehlt, kann ich heute mit dem Techno-Club selbst übernehmen und Schülerinnen* einen Begegnungspunkt an der Universität schaffen und mit meinen und den Erfahrungen meiner Kolleginnen* eine Wegweiserin* für die Abiturientinnen* sein.

Ipek Mertoğlu

Ipek Mertoglu (Elektrotechnik)
Lupe

Hallo! Mein Name ist Ipek und ich komme aus Istanbul. Mir war schon immer klar dass ich etwas Technisches machen wollte. 2016 habe ich dann das Abenteuer gewagt und bin alleine nach Deutschland gezogen. Hier habe ich zuerst die deutsche Sprache gelernt und nun studiere ich seit 2018 Elektrotechnik an der TU Berlin. Ich habe einfach Spaß an technischen Dingen. Ich hoffe, dass die Arbeit des Techno-Clubs viele Schülerinnen* ermutigt ihre Interessen in diesen Bereichen zu verfolgen.

Franziska Niederstadt

Franziska Niederstadt (Physik)
Lupe

Hey, mein Name ist Franzi und derzeit studiere ich Physik an der TU Berlin. Das macht mir bis heute große Freude, aber meine Entscheidung dazu kam tatsächlich erst sehr spät.

Unentschlossen, was ich nach der Schule machen wollte, absolvierte ich ein einjähriges Orientierungsstudium, das mich motivierte, hinterher ein Studium zu beginnen. Obwohl ich Physik schon immer spannend fand, dachte ich, es sei wahrscheinlich zu anspruchsvoll und hatte es länger als Studienfach verworfen. In meiner Schule wurden nämlich Themen aus der Geschlechterforschung leider kaum oder gar nicht behandelt. Dadurch war ich für Diskriminierung auch wenig sensibel und habe beispielsweise auch die geringe Anzahl an Frauen* in den „mehr männlichen“ Fächern wie Naturwissenschaften eher auf verschiedene persönliche Interessen oder Fähigkeiten zurückgeführt statt z.B. auf fehlende diverse Vorbilder und eine ungleiche Erziehung.
Im Orientierungsstudium erst bekam ich sowohl einen neuen Blick für bestimmte Normen und Diskriminierungsformen als auch den fehlenden Mut und die Motivation, doch Physik zu studieren. Berlin schien mir ein toller Ort, nebenbei noch andere Dinge kennenzulernen und an aktuellen Entwicklungen teilzuhaben. Weil das Physikstudium recht naturwissenschaftlich fokussiert ist, beschäftige ich mich in meiner Freizeit gern mit gesellschaftlichen Themen, höre sowie mache viel Musik und genieße es, hin und wieder „in der Natur“ zu sein.

Im Techno-Club möchte ich Begeisterung für MINT-Fächer vermitteln sowie Angst vor Studium und Hochschulen nehmen. Neue Perspektiven und Denkweisen können diesen Disziplinen nie schaden! Durch Erfahrungsaustausch hoffe ich auch selbst Neues zu lernen und ein geschärftes Bewusstsein für Rollenbilder etc. zu bekommen und gemeinsam Möglichkeiten zu suchen, etwas gegen Diskriminierung zu tun und ihr vorzubeugen.

Astrid Reinhild Salomon

Astrid Salomon (Chemieingenieurwesen)
Lupe

Schon während meiner Schulzeit habe ich mich für naturwissenschaftliche Forschungsprojekte interessiert und an zwei „Jugend forscht“-Landeswettbewerben teilgenommen. Bereits damals fiel mir auf, dass ich als weibliche Teilnehmerin eher zu einer Minderheit gehörte. Nach meinem Abitur hatte ich erst einmal genug davon die Schulbank zu drücken. Also entschloss ich mich für ein Work & Travel Auslandsjahr in Australien. Da ich mich noch nicht direkt auf ein bestimmtes Berufsfeld festlegen wollte, bewarb ich mich an der TU Berlin für den Studiengang Chemieingenieurwesen, da dieser mir viele Möglichkeiten im naturwissenschaftlichen Bereich offenhält. Ganz besonders interessiere ich mich für das Teilgebiet Green Chemistry. Insbesondere das Modul „Produktdesign“ hat mir dann gezeigt, wie schwer es ist, als Frau in einer Gruppe, die sonst nur aus Männern besteht, ernst genommen zu werden und sich Gehör zu verschaffen. Gerade deshalb möchte ich im Rahmen des Techno-Clubs dazu beitragen, Schülerinnen* Durchsetzungsvermögen für spätere Forschungsprojekte mit an die Hand zu geben und sie gleichzeitig dazu ermutigen, für ihre Ideen einzustehen. Neben meinem Studium nehme ich einmal die Woche Reit- und Trompetenunterricht. Wenn ich die Zeit habe, setze ich mich auch mal ans Klavier oder spiele Akkordeon. Seit Corona spiele ich regelmäßig in einer kleinen Gruppe Doppelkopf oder Skat. Ich hoffe jedoch, dass dies bald wieder in den Studenten-Cafés möglich sein wird.

* Der Stern signalisiert die Vielfalt von geschlechtlichen Identifikationen auch innerhalb einer Genusgruppe.

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