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TU Berlin

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Rückblick auf unsere angebotenen Projekte

Aspekte der organischen und bioorganischen Chemie

Lupe

Hat die Chemie noch Bedeutung für die Zukunft? Politiker und Investoren reden vom Fortschritt in Biologie und Technik - welche Beiträge leistet die Chemie? Organische Chemie: Kohlenwasserstoffe, Erdöl, Fette, Seifen ....... Warum sinkt weltweit das Interesse an Chemie? Aus traditioneller Sicht beschäftigt sich die Chemie mit der Struktur von Stoffen und ihren Eigenschaften sowie der Synthese, während in der Biologie die Funktion im Mittelpunkt des Interesses steht. Doch was steckt hinter den Begriffen Nanotechnologie und chemische Biologie, die in den vergangenen Jahren Einzug in den Sprachgebrauch von Chemikern fanden? Wir wollen das heutige und zukünftige Potential der Chemie am Beispiel der Wirkstoffforschung aufzeigen. Die Wirkstoffsuche ist in den letzten Jahren zuerst durch neue molekularbiologische Verfahren und die Gentechnik revolutioniert worden. Die Verfahren erlauben es Biomoleküle zu identifizieren und bereitzustellen, die mit Krankheiten ursächlich in Verbindung stehen. Die Aufklärung ihrer Struktur und Wirkmechanismen durch Chemiker macht es erstmals möglich, die Ursache von Krankheiten auf molekularer Ebene zu verstehen und Wirkstoffe gezielt zu entwickeln. Diese Verfahren erlauben heute aber auch die Untersuchung der biologischen Wirkung Tausender von Verbindungen an einem Tag. Dies hat die organischen Chemie vor neue Aufgaben und Herausforderungen gestellt. Hier stößt die konventionelle Vorgehensweise, eine Substanz nach der anderen zu synthetisieren, an Grenzen. Um einen großen Vorrat an unterschiedlichen Verbindungen in biologischen Untersuchungen hinsichtlich ihrer Wirkung prüfen zu können wurden neue Konzepte und Methoden entwickelt, wie die Kombinatorische Chemie und die hochautomatisierte Parallelsynthese. Was versteht man darunter, wenn Kombination laut Lexikon die Verknüpfung mehrerer einfacher Formen bedeutet und gleichzeitig von der Herstellung von Substanzbibliotheken die Rede ist? Warum führen Chemiker Synthesen an Polymerkügelchen (Harzkörner) durch? Antworten auf diese und weitere Fragen werden im Rahmen unserer experimentellen Veranstaltungen aufgezeigt.

Projekt: Prof. Dr. K. Rück-Braun- Institut für Technische Chemie

 

Bew(a)ehrter Baustoff: Stahlbeton

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Stahlbeton ist ein vielseitiger und sehr fester Baustoff, den man an allen Baustellen in der Stadt entdecken kann. Doch warum ist in diesem Beton überhaupt Stahl enthalten? Und was genau wird mit den Stangen und Matten, die man auf den Baustellen sieht, gemacht? Die Stahleinlagen beim Stahlbeton heißen Bewehrung und wie man sie zu einem „Bewehrungskorb“ flechtet und das Ganze so herstellt, dass eine große Tragfähigkeit erreicht wird, lernt Ihr in unserem Betonlabor. Alle Schritte, die auf der Baustelle gemacht werden, führt Ihr selbst durch.

Projekt: Dipl.-Ing. Andreas Künzel, Dipl.-Ing. Stephanie Schuler- Institut für Bauingenieurwesen

Bionik – oder was haben Pinguine mit Ingenieurinnen zu tun?

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Warum schauen Ingenieurinnen und Ingenieure den Fischen beim schwimmen zu? Oder auch den Pinguinen? Was kann die Natur uns beibringen? Hat sie vielleicht etwas entwickelt, was wir Menschen noch nicht entdeckt haben? An diesem Termin wird das Forschungsgebiet der Bionik vorgestellt. Wo begegnen wir der Bionik heute und in Zukunft? Wir werfen in diesem Projekt vor allem einen Blick in die Welt der Wasserlebewesen. Besonders untersuchen wir die Anpassung der Körper verschiedener Tiere an die schnelle Fortbewegung im Wasser. Als Beispiel dienen die Haifischhaut, die Delphinhaut, Pinguine und Fischschleim. Zuerst gibt ein Vortrag einen Überblick über die Strömungs­mechanik und die Funktionsweisen der verschiedenen Oberflächen der Tiere. Danach führt ihr selbst Experimente mit künstlichem Fischschleim – einem Produkt der Bionik – durch. Vor allem untersucht ihr dessen strömungsmindernde Eigenschaften. Anschließend könnt ihr einige andere Versuchs­aufbauten im Institut besichtigen. Zum Abschluß werden noch weitere Forschungs- und Anwendungsgebiete der Bionik vorgestellt. Unter anderem präsentieren die VeranstalterInnen euch die Sandfische des Institutes mit ihrer reibungsminimierten und widerstands­fähigen Oberfläche.

Projekt: Prof. Dr.-Ing. Ingo Rechenberg, Friedemann Gaitzsch- Bionik und Evolutionstechnik

Blickbewegungsmessung: Eine Methode zur Erforschung der Mensch-Maschine-Interaktion

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Angenommen ihr betrachtet eine Webseite im Internet und wir zeichnen dabei euren Blick auf, dann kann die Analyse eurer Blickdaten darüber Aufschluss geben, welche Inhalte euch besonders interessieren und daher günstig positioniert sind. Dieses Wissen kann dann z.B. genutzt werden um die Webseite neu zu gestalten. In diesem Projekt erfahrt ihr, wie der Blick des Menschen mit heutigen Eye-Tracking Systemen erfasst werden kann. Dazu lernt ihr ein kopfbasiertes und ein Remote-System kennen. Anschließend habt ihr die Gelegenheit, selbst Blickdaten aufzuzeichnen. Das wird in zwei verschiedenen Anwendungskontexten erfolgen. Zum einen betrachten wir die visuelle Ablenkung beim Autofahren beim Erledigen einer zusätzlichen Aufgabe, zum anderen werden wir uns mit Webseitenevaluation beschäftigen. Zum Schluss gibt es einen kurzen Einblick in die Blickdatenanalyse.

Projekt: Mag. rer. nat. Sandra Trösterer- Fachgebiet Mensch-Maschine-Systeme

Blitz und Donner

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Schon mal ein Gewitter gesehen? Schon klar, 1000 Mal, langweilig! Schon mal in einem drin gewesen? Schon spektakulärer! Schon mal eines selbst gemacht? Nein? Dann wird’s höchste Zeit: ihr könnt bei uns Blitze mit über 2 Millionen Volt erzeugen, elektrisch vermessen und beobachten, welchen Schaden sie verursachen. Blitze treffen oft Hochspannungsfreileitungen. Daher müssen diese besonders geschützt werden. Die Auswahl der geeigneten Schutzmaßnahmen ist für euch nach unserer Übung kein Problem mehr!

Projekt: Dipl.-Ing. Kay Rethmeier- Fachgebiet Hochspannungstechik

Computeralgebra - der Computer ist der schlauere

Habt ihr euch nicht auch schon einmal gefragt, warum Taschenrechner immer noch so dumm sind? Sie können nicht mit Variablen rechnen und sie können keine geometrischen Zeichnungen machen. Wenn sie schlau und teuer sind, können sie vielleicht Funktionen darstellen.

Ist es wirklich so kompliziert, die Technik diese Arbeit machen zu lassen? In diesem Workshop wollen wir euch demonstrieren, dass es auch anders geht. In einer Einführung in die Computeralgebra zeigen wir euch, wie ihr mit den Programmen Maple oder Mathematica wunderbare Zeichnungen machen könnt, der Computer Gleichungen für euch löst und mit Variablen rechnet als sei ein Kinderspiel. Ihr lernt die Welt der Taschenrechner von morgen schon heute kennen und ihr werdet sehen, wie ihr beispielsweise Abituraufgaben damit lösen könnt. Ihr müsst auch keine Matheasse zu sein, um damit zu arbeiten. Was ihr braucht, ist ein bisschen Faszination für die schönen Seiten der Mathematik und Spass, sich damit zu beschäftigen.

Projekt: Dipl.- Physikerin Sabina Jeschke, Dipl.- Soziologe Helmut Vieritz-Institut für Mathematik

 

Computer und ihr Inneres

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Computer zusammen zu bauen ist eigentlich ein einfaches Handwerk. Ihr müsst es nur einmal probieren, weil es sich nicht gut aus Büchern lernen lässt. Die Teile gibt's fertig im Geschäft und jede Menge Hilfe findet ihr im Internet. 

Im Workshop zeigen wir euch aus welchen Einzelteilen ein Rechner besteht,
welche Funktionen sie erfüllen und ihr könnt selbst einen Computer zusammenbauen. 

Damit wäre ein Anfang zum selbst zusammengebauten Computer bereits geschafft.

Projekt: Dipl.- Physikerin Sabina Jeschke, Dipl.- Soziologe Helmut Vieritz- Institut für Mathematik

Crash Kindersitztest: Schutz für die Kleinsten

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Crash Kindersitztest
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Um Kinder aller Altersgruppen im Fahrzeug sicher zu befördern, müssen wir uns einiges einfallen lassen. Kindersitze werden dafür ganz selbstverständlich genutzt. Um ihre Schutzwirkung zu überprüfen, müssen Crashversuche durchgeführt werden. Dafür werden Dummys in einen Kindersitz geschnallt um einen Unfall zu simulieren. Dass so ein Versuch ganz schön aufwändig und mit sehr viel Technik verbunden ist, könnt ihr selbst erleben und ausprobieren. Führt gemeinsam mit uns einen Kindersitztest auf der Crashbahn durch und wertet die Ergebnisse aus!

Projekt: Dipl.-Ing. Gerd Müller- Fachgebiet Kraftfahrzeuge  

Das "World Wide Web " - Wie funktioniert das?

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Das Internet ist das größte derzeit existierende technische Netzwerk der Welt. Es kann viel mehr als Webseiten und Emails verschicken. Wie schafft es das, diese Informationsflut zu kontrollieren, die uns selbst oft zuviel ist? Es fällt nicht aus, wächst immer weiter und übersteht ohne Zwischenfälle den befürchteten Super-GAU zum Jahreswechsel 2000. In diesem Workshop wollen wir mit Euch den Fragen nachgehen, wie Verbindungen zwischen Computern überhaupt zustande kommen, welche Möglichkeiten bestehen viele Rechner miteinander zu verkoppeln und nach welchen Prinzipien das Internet arbeitet, um schnell, effizient, fehlerfrei und stabil Informationen zu übertragen.

Projekt: Dipl.- Physikerin, Sabina Jeschke, Dipl.- Soziologe Helmut Vieritz- Institut für Mathematik

Den Moment einfangen

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Heutzutage kann man mit fast jedem Handy Fotos aufnehmen.

Der Ursprung der Fotografie reicht zurück bis ins 18. Jahrhundert. Mit ein bisschen Neugier werdet Ihr uns auf eine Zeitreise begleiten. Wie im 18. Jahrhundert werdet Ihr Bilder mit der Lochkamera aufnehmen und diese anschließend entwickeln. Wer Lust hat, kann sein Foto als Andenken an eine unvergessliche Zeitreise und jede Menge Spaß mit nach Hause nehmen.

Wer sich lieber der Moderne zuwenden möchte, dem stellen wir das Verfahren der Kirlianfotografie vor. Mit Hochspannung können über Entladungsblitze Fotos von metallischen oder organischen Objekten aufgenommen werden, die Anwendung in Kunst, Werbung und Alternativmedizin finden. Die Objekte werden gut wiedergegeben, besitzen an Ihren Rändern jedoch seltsame Erscheinungen. Können wir die Aura der Gegenstände sichtbar machen? Zu diesem Experiment können eigene Gegenstände aus Metall (keinen beschichteten Schmuck!) oder organische Objekte (Blätter, Blumen, etc.) mitgebracht werden.

Projekt: Tanja Dimitrov, Elli Schlottmann, Petra Erdmann, Grit Petschick- Fakultät II

Die Praxis der Flugsimulation

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Wir wollen euch einen ersten Einblick in das Berufsbild von Pilotinnen und Piloten geben und die Möglichkeiten zeigen, welche die Flugsimulation auch anderen Bereichen eröffnet. Ihr plant zusammen (mit unserer Unterstützung) einen ganz normalen Flug und führt ihn anschließend im Simulator durch. Dabei müsst ihr mit Karten den Flugplan erstellen, Wettererscheinungen berücksichtigen, die Computer im Cockpit programmieren und natürlich auch den (simulierten) Sprechfunk mit der Flugsicherung durchführen.

Projekt: Dipl.-Ing. Adir Kende & Tilo Gerhold- Institut für Luft- und Raumfahrt

Die Sonne anzapfen - Was kommt dabei eigentlich raus?

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In unserem Fall kommt Strom raus! Wieviel und mit welcher Spannung sollt ihr experimentell herausfinden.

Photovoltaik bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen. Wusstet ihr eigentlich schon, dass der Umwandlungsvorgang auf dem bereits 1839 von Alexander Bequerel entdeckten Photoeffekt beruht!? Unter dem Photoeffekt versteht man die Freisetzung von positiven und negativen Ladungsträgern in einem Festkörper durch Lichteinstrahlung.

In unserem Workshop möchten wir nicht nur dieser Fragestellung genauer auf den Grund gehen, sondern auch einigen anderen, wie z.B. „Was hat Albert Einstein damit zu tun?“.

Wir untersuchen Photovoltaikzellen und erfahren durch eigene Messungen etwas über ihre Eigenschaften. Dabei werden wir verschiedene Zellen genauer unter die Lupe nehmen und uns überlegen, wie diese Zellen für den normalen Hausgebrauch genutzt werden können.

Projekt: Dipl.-Ing. Berit Müller, Silvia Tastekin, Richard Hildebrand- Institut für Energietechnik, Fachgebiet Maschinen- und Energieanlagentechnik, Energieseminar

Elastische Arterien und Blutdruckmessung

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Der Herzschlag begleitet uns ständig, aber wie funktioniert das Herzeigentlich? Woher kommt der Beat, was verursacht ihn? Warum stoppt derBlutfluss auch zwischen den Herzschlägen nicht? Wie kann man etwas überden Kreislauf erfahren ohne den Körper zu verletzen? Was sagen uns dieBlutdruckmessungen?Zuerst bekommt ihr einen Überblick wie das Herz aufgebaut ist undfunktioniert. Anschließend habt ihr die Möglichkeit selbst in kleinen Gruppeneinen Versuch aufzubauen, der zeigt wie die Arterien das Blut durch denKörper fördern. Ihr lernt wie die Messung des Blutdrucks in einer ärztlichenPraxis mit der Blutdruckmanschette erfolgt und könnt ihn anschließendgegenseitig messen.Wer noch etwas länger bleiben möchte bekommt einen Einblick in die Weltder künstlichen Herzen und Herzklappen.

Projekt: Dipl.-Ing. (FH) Grischa Gabel, Dr.-Ing. Ulrich Ketzscher
Labor für Biofluidmechanik an der Charité Berlin

Einstein und das Internet

Lupe

Der Strom auf elektrischen Leitungen kann nicht beliebig schnell von der Quelle (z. B. Batterie) zum Verbraucher (z. B. Glühbirne) gelangen. Das sagt auf jeden Fall Einstein (die Sache mit der Lichtgeschwindigkeit)! Woran Einstein jedoch nicht gedacht hat, das sind die ganzen Probleme, die sich in der modernen Kommunikationsgesellschaft genau dadurch ergeben. Informationspakete auf einer Twisted Pair-Leitung von einem Rechner zum anderen müssen den physikalischen Gesetzen gehorchen, die er entdeckt hat. Bei uns könnt ihr in der Computersimulation und im Laborversuch eine Lösung für diese Probleme finden...

Projekt: Dipl.-Ing. Volker Bergmann- Fachgebiet Hochspannungstechnik

Elektrochemie – Chemie des Stromes ?!

Lupe

Chemie? Mag ich nicht. Aber ohne Chemie geht auch fast nichts.

Durch Ausprobieren kann man vieles in der Chemie verstehen. In der Elektrochemie beschäftigen wir uns nicht nur mit Batterien und Metallen, sondern auch mit Elektrizität. Dabei geht es vor allem um Elektronen, die durch ein Kabel gleiten und um Ionen, die durch eine Flüssigkeit fließen.

Wozu brauchen wir überhaupt die Elektrochemie? Zum Beispiel zur Suche nach sauberen Energiequellen oder um die Entstehung von Rost zu verstehen oder um die Frage beantworten zu können, warum Vitamin-C Radikale fangen kann. Die Schlüsselwörter hierfür sind Oxidation und Reduktion.

In unserem Versuch werden wir gemeinsam Batterien aufbauen. Dazu benötigen wir Kartoffeln, Zitronen, Cola und Meereswasser, außerdem Kupferschrauben und Anspitzer aus Eisen und Magnesium. Dann werden wir sehen, wie eine moderne Brennstoffzelle funktioniert, in der Wasserstoff und Sauerstoff für die Energieproduktion eingesetzt werden.

Zuletzt beantworten wir die Fragen: Warum rosten Metalle und kann man messen, wie schnell das passiert? Gibt es Metalle, die überhaupt nicht rosten? Und was geschieht, wenn zwei Metalle zusammengefügt werden?

Projekt: Dipl.-Chem. Lucia Nascimento, Prof. Dr. Ing. Claudia Fleck- Institut für Werkstoffwissenschaften und –technologien, Fachgebiet Werkstofftechnik

Es werde Licht!

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Klar, Ihr kennt Strom und Spannung aus der Schule, wisst, dass man damit eine Lampe zum Leuchten bringen kann und dass der Kühlschrank ohne Strom ziemlich unnütz wäre.

Aber habt Ihr Euch schon mal gefragt, wie und warum das alles so funktioniert?

 Wir bringen Licht ins Dunkel der Elektronik und beobachten spannende Phänomene, die in vielen haushaltsüblichen Geräten zu finden sind.

Was Ihr hier seht, ist auf jeden Fall nicht alltäglich und mit jeder Menge Spaß verbunden!

 

Projekt: Dipl.- Ing. Stefan Seifert- Institut für Energie- und Automatisierungstechnik

 

Explosionen in der Industrie und im Haushalt: Wie kann man sie vorhersagen und wie verhindern?

Lupe

Explosionen, so wie oben auf den Bildern, kennt man ja eigentlich nur aus dem Kino. Für die chemische Industrie stellen sie aber häufig eine gegenwärtige Gefahr dar. Und auch im Haushalt kann es eigentlich öfter „knallen“ als man denkt.

Wieso? Dazu müssen wir wissen, wie Explosionen entstehen. Wie heftig können sie überhaupt sein und wie kann man sie verhindern?

In unserem chemischen Sicherheitslabor untersuchen wir gemeinsam Stoffe auf ihre Explosionsfähigkeit und lassen sie – natürlich sicher – auch explodieren.

Ihr könnt auch gerne selbst eine Substanz mitbringen (sehr fein gemahlen bitte), die Ihr auf ihre Explosionsfähigkeit untersuchen wollt.

Projekt: M. Sc. Diah Widiputri, Dipl.-Ing. Henrik Imhof, Claus-Martin Dorn- Institut für Prozess- und Anlagentechnik

 

Flexibles Aluminium: von Haushaltsfolie zum Audi Space Frame

Lupe

Einerseits kann ein Apfel in Aluminium eingewickelt werden und andererseits bietet Aluminium eine steife Karosserie, die Euch im Auto bei Unfällen schützt. Was muss mit dem Werkstoff Aluminium passieren, um ihn so flexibel einsetzen zu können?

 Wir nehmen also eine Frischhaltefolie und ein Karoserieteil unter die Lupe. Ist es tatsächlich das gleiche Aluminium, oder muss ich es mit anderen Elementen mischen und was passiert dann? Ist eine hohe Verformbarkeit immer ein großer Vorteil eines Materials? Hier vergleichen wir Aluminium mit Stahl und Kunststoff, was ist wohl am elastischsten?

Mittels einer Laborwalze werdet Ihr Aluminium walzen, um die Festigkeit und Härte zu beeinflussen. Diese messen wir dann an den Walzstäben für jeden Walzschritt. Wenn wir die Stäbe danach bei bestimmten Temperaturen in den Ofen legen, was passiert dann wohl?

Wisst Ihr schon, was ein Gefüge ist? Nein, dann schaut Euch mal einen verzinkten Laternenpfahl etwas genauer an. Dort erkennt man viele Minikristalle.

Projekt: Prof. Dr. Ing. Claudia Fleck, Dipl.-Chem. Lucia Nascimento, Dipl.-Ing. Alexander Kagan, Dr. Petra Maier- Institut für Werkstoffwissenschaften und –technologienFachgebiet Werkstofftechnik

Fluch der Schwerkraft – Segen des Bauens

Lupe

Um die Schwerkraft zu überlisten, müssen wir Kräfte gezielt durch ein Bauwerk leiten. Lasten aus Eigengewicht, Wind und Schnee müssen sicher in den Baugrund abgetragen werden. Das erreichen wir durch unterschiedliche Bauformen wie z.B. Kragarme, Bögen und Seile und mit verschiedenen Materialien wie Holz, Beton, Stahl und sogar mit Glas! Aber aufgepasst, es kommt auf den richtigen Einsatz und intelligentes Kombinieren an.

Sucht mit uns tragfähige Lösungen und packt selbst mit an beim Konstruieren und Testen!

Projekt: Dipl.-Ing. Andreas Künzel, Dr.-Ing. Kirsten Pieplow- Institut für Bauingenieurwesen

 

Führt Lärm zu schlechten Noten?

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Unterricht wird von Sprache beherrscht. Ist es im Klassenzimmer zu laut, ist das Hören beeinträchtigt: Gemurmel und Geraschel, Stühlerücken, Flur- und Straßenlärm stören die Kommunikation und machen es schwer, dem Unterricht zu folgen. Es ist belegt, dass man weder gut hören noch gut lernen kann, wenn die Hintergrundgeräusche einen Pegel erreichen, der höher ist als der des Sprechers. Oft entsteht eine solche Situation aufgrund einer schlechten Raum- und Bauakustik und lässt sich verbessern. Weil eine gute Akustik im Klassenzimmer kein Luxus sondern eine Notwendigkeit ist, wollen wir mit Euch klären: Welche Zusammenhänge gibt es zwischen der Akustik (Physik) und dem Sprechen und Verstehen? Welche Kriterien sind wichtig und was kann man tun, um eine gute Lernumgebung zu schaffen? Ihr habt hier die Möglichkeit selbstständig ein kleines Projekt zu bearbeiten. Drei auf einander folgende Termine haben wir bereits für Euch reserviert, damit muss das Projekt aber noch nicht zu Ende sein. Wenn Ihr Spaß an der Sache habt und weiter machen wollt stehen wir zu Eurer Verfügung!

Projekt: Dr.-Ing. Joachim Feldmann, Judith Kokavecz- Institut für Technische Akustik

Hans Dampf in der Energietechnik – Nicht nur heiße Luft! Jetzt machen wir richtig(en) Dampf!

Lupe

Dampfmaschinen und Nebelschwaden. Dämpfe im Kraftwerk, im Kühlschrank, in der Sauna, im Kochtopf und in der Luft.

Dämpfe sind in der Natur allgegenwärtig. Manchmal sieht man sie, manchmal nicht. Manchmal sind sie gefährlich, manchmal angenehm. In diesem Projekt geht es um den Wasserdampf. Wir experimentieren mit kaltem Dampf in einer Eiserzeugungsanlage; mit heißem Dampf in einer Dampfmaschine und lassen mal unsere Köpfe rauchen, um rauszukriegen, wie Dampf mit Sonnenenergie gemacht wird.

Projekt: Detlef Riebow, Anja Hanske, Berit Müller- Institut für Energietechnik/ Fachgebiet Maschinen- und Energieanlagentechnik und Energieseminar

 

Hör mal!

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Unser Gehör hilft uns bei der Orientierung im täglichen Leben. Es ist ein wichtiger Teil unseres Körpers und ermöglicht es uns mit anderen zu kommunizieren. Aber wie funktioniert das Hören? Und warum braucht man einen Hammer und einen Steigbügel dazu?

Wenn ihr schon immer wissen wolltet, wie sich Musik anhört, wenn man schwerhörig ist und ob euer Gehör in Ordnung ist, dann seid ihr bei diesem Projekt richtig.

Außerdem wollen wir klären, was sich hinter dem Begriff “Psychoakustik” verbirgt. Bei Interesse möchten wir mit euch einen psychoakustischen Test durchführen, mit dem die Fragestellung der Tonhaltigkeit von Geräuschen untersucht wird.

Sicherlich habt ihr auch noch viele Fragen zu diesem Thema, auf die wir gemeinsam eine Antwort finden können. Ihr habt die Möglichkeit selbstständig ein kleines Projekt zu bearbeiten. Beim ersten Treffen entscheidet ihr, ob ihr an mehreren Terminen daran arbeiten wollt oder nur einmal in das Thema “hineinschnuppern” möchtet.

Projekt: Dipl.-Ing. Dorothea Salz- Institut für Land- und Seeverkehr Fachgebiet Schienenfahrzeuge, Judith Kokavecz, Dr. Brigitte Schulte Fortkamp, Dr. Joachim Feldmann- Institut für Technische Akustik

Klang- und Stimmanalyse

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Wie erkennen wir eine Person an der Stimme? Wie unterscheiden wir Musikinstrumente am Ton?
Wir werden uns akustische Wellenformen verschiedener Instrumente und Personen (Soundtracks) ansehen und auch selbst aufnehmen (Mikrofon, CD), sowie ihre Eigenschaften nach ihren Frequenzanteilen analysieren. Einfache Anwendungen (Stimmenanalyse, Analyse von Musikinstrumenten, von Gehäuseschwingungen und von Geräuschen) werden vorgeführt und von euch in Versuchen selbst ausprobiert. Dabei wird auf die Analogie zu einfach schwingenden mechanischen Systemen eingegangen, und es werden Klangsynthesen mithilfe digitaler Modelle vorgeführt.
Falls ihr selbst Instrumente spielt (und diese transportabel sind), könnt ihr sie mitbringen. Ebenso können wir eine Analyse eurer Lieblings-CD durchführen. Die Ergebnisse können ausgedruckt oder auf Diskette kopiert mitgenommen werden.

Projekt: Prof. Dr.-Ing. Adalbert Ding- Optisches Institut

Klang in Zeit und Raum - zwischen Technik und Musik

Klang in Zeit und Raum
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Anhand eines einfachen technischen Prinzips - der Verzögerung - und mit Hilfe einer einfachen intuitiv beherrschbaren Software lernen wir imelektronischen Studio der TU Berlin einige wesentliche Prinzipien digitaler Klanggestaltung kennen.

An unseren Computern erstellen wir kleine interaktive Programme und erfahren, wie sich aus einer einfachen technischen Idee mit kleinen Änderungen und Ergänzungen eine Vielzahl interessanter technisch-akustischer aber auch künstlerisch-musikalischer Anwendungen gewinnen lassen.

Anschließend können in unserem Studio verschiedene weiterentwickelte Verfahren sowie künstlerische Ergebnisse aus den Bereichen digitaler Klanggestaltung und virtueller Akustik erlebt bzw. angehört werden.

Projekt: Prof. Dr. Stefan Weinzierl, André Bartetzki - Institut für Sprache und Kommunikation Fachgebiet Audiokommunikation

 

Kochendes Wasser: Warum Wasserdampf den Schiffspropeller zerstört

Kochendes Wasser
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Über 70% der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Der gesamte Welthandel wäre ohne die Schifffahrt nicht möglich. Mit Hilfe ausgeklügelt konstruierter Propeller werden Ozeanriesen mit geringstem Energieaufwand durch das Wasser geschoben. Wir wollen Euch eine spannende Versuchsanlage vorstellen, mit der wir Euch zeigen, "was nicht nur Schiffe bewegt". Ihr experimentiert an einem „Kavitationstank“, in dem sich genau beobachten lässt, wie eine Schiffsschraube das Wasser durchpflügt und wie Wasserdampf in nur 20°C warmem Wasser entsteht.

Projekt: Dipl.-Ing. Christian Eckl, Dipl.-Ing. Lars Koopmann - Institut für Land- und Seeverkehr Fachgebiet Dynamik Maritimer Systeme

Kryptographie: RSA-Verschlüsselung

Kryptographie
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Der Wunsch, Nachrichten für Unbefugte unverständlich zu machen, ist genauso alt wie das Schreiben von Nachrichten selbst. Zusammen mit immer raffinierteren Verschlüsselungsverfahren sind natürlich auch die Verfahren zum Brechen von Codes immer besser und immer mathematischer geworden. Wir beginnen mit der sogenannten Cäsarchiffre und dem damit verbundenem Problem des Schüsselaustausches. Im Mittelpunkt steht der RSA-Algorithmus; er zeigt dass es möglich ist, mit unterschiedlichen, zum Teil öffentlichen Schlüsseln für Sender und Empfänger zu chiffrieren. Im Workshop rechnen wir an einem Beispiel den Algorithmus durch und erarbeiten die Lösung.

Projekt: Albrecht Gündel v. Hofe, Katja Biermann - Institut für Mathematik

 

LabGirls: Spionage im Großen und Kleinen

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Wie Superman durch feste Stoffe hindurch blicken? Bis tief ins All schauen? Ihr dachtet, das wäre nur im Fernsehen möglich? Bei den LabGirls werdet Ihr zur Hauptdarstellerin!

Mit Röntgenstrahlung werdet Ihr das Innere eines Frosches und eures Taschenrechners sichtbar machen, außerdem ein eigenes Fernrohr bauen und im Kaleidoskop eine fantastische Glitzerwelt erschaffen. Die Grundlagen liefern uns die Naturgesetze, da staunt sogar Superman!

Projekt: Christin David, Tanja Dimitrov, Grit Petschick, Petra Erdmann- Fakultät II

 

LabGirls: Coole Physik!

Lupe

Physik ist cool? Darüber gibt es, unbestritten, geteilte Meinungen. Kalthingegen kann es in der Physik häufiger mal werden, denn viele spannendeEffekte treten erst bei sehr tiefen Temperaturen auf. Verlässt man diegewohnten Umgebungstemperaturen, so wird auch der Bereich derklassischen physikalischen Gesetze verlassen. Blütenblätter zersplittern,Magneten können stabil schweben und Strom lässt sich ohne Energieverlustedurch Leiter transportieren.Für die Experimente steht uns flüssiger Stickstoff zur Verfügung, der mit einerTemperatur von ca. -200 °C verdammt kalt ist! Zum Abschluss stellen wir mitdem Stickstoff leckeres Schokoeis her.

Projekt: Dortje Schirok, Anja Müller, Petra Erdmann

Fakultät II

 

Labgirls Chemie: Jetzt wird's spannend!

Lupe

In der Chemie findet fast alles Interessante an den Oberflächen statt. Aberwelche Geheimnisse bergen Oberflächen eigentlich? Und was hat es mit derSpannung auf sich? Was hält Oberflächen zusammen und wie erzeugt manGrenzflächen unterhalb der Oberflächen? Und wieso nimmt meine Seife dieSpannung aus dem Spiel? Wenn die Form eines einzigen Tropfens uns schonseine Oberflächenspannung verrät, wie können wir dann knallrote Farbe inWasser verstecken?Wir wollen zusammen durch einige Experimente in diese faszinierende Weltder Grenzflächenphänomene eintauchen. Dabei werden wir ebenso denPlatzbedarf von Molekülen bestimmen, wie auch mit Farbe experimentieren.In unserem Labor trifft sich dabei Klassik (Reagenzglas, etc.) mit Hightech(Laser, Spektralphotometer etc.).

Projekt: Daniela Fliegner, Petra Erdmann , Larissa Braun

Institut für Chemie

 

Luftwiderstand und Form

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Luft kann man zwar nicht mit den Händen festhalten, aber sie kann ganz schön Widerstand leisten. Vor allem bei Dingen, die möglichst schnell von A nach B gelangen sollen.
Will man Autos zum Beispiel möglichst widerstandslos durch den Raum bewegen, um aus Umweltgründen so wenig Benzin wie möglich zu verbrauchen, so brauchen sie eine windschnittige Karosserieform.
Wer sich in der Stadt umguckt, wird bemerken, dass die Autos unterschiedlicher Hersteller immer ähnlicher aussehen.
Dies liegt daran, dass jede Autofirma heutzutage die Karosserieform im Windkanal optimiert.
Wie so etwas im Prinzip funktioniert und worauf es dabei ankommt, könnt ihr in diesem Projekt an einem kleinen Windkanal mit Modellautos selbst erleben.
Wenn Ihr Lust habt, kann dieses Projekt auf weitere Termine ausgedehnt werden.
Dies entscheidet ihr nach dem ersten Tag im Windkanal.

Projekt: Dipl.-Ing. Frank Urzynicok,Dipl.-Ing. Achim Leutz- Hermann-Föttinger-Institut für Strömungsmechanik


Mathe mit Ahorn und Computer

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In diesem Workshop habt Ihr Gelegenheit, ein Computeralgebra-System (CAS) kennen zu lernen. CAS sind deutlich leistungsfähiger als Taschenrechner. Auch komplexe mathematische Problemstellungen lassen sich mit Hilfe des Computers lösen. Besonders gut eignen sich CAS für Visualisierungen (also grafische Darstellungen) mathematischer Objekte wie z. B. Funktionen oder geometrische Körper.

 Mit Unterstützung der BetreuerInnen vom Institut für Mathematik werdet Ihr zu zweit interessante Probleme am Computer lösen und sehen wie einfach es sein kann, mathematische Zeichnungen zu erstellen.

Und keine Bange: Ihr müsst keine mathematischen Asse sein, sondern nur das Interesse mitbringen, die Mathematik von einer anderen Seite kennen zu lernen.

Projekt: Helmut Vieritz, Erhard Zorn ,Prof. Dr. Sabina Jeschke- Institut für Mathematik

Mischen- (Im)possible

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Wie kommen Öl und Wasser zueinander? Wir sagen und zeigen es euch: durch Emulgieren. Noch nie gehört? Aber schon oft gesehen, z.B. Salatsauce aus Essig und Öl. Aber nach einer Weile trennen sich die beiden wieder. Und warum ist das bei einer Creme anders? Es liegt an der Art des Rührens bzw. des Rührers.
Nach einer anschaulichen Einführung in die beim Rühren auftretenden Prozesse beim Homogenisieren (dem Mischen von zwei Flüssigkeiten) könnt ihr in Gruppen eigene Versuche durchführen. Zum Abschluss könnt ihr euch eure ganz persönliche Creme mischen und natürlich mit nach Hause nehmen.

Projekt: Dipl.-Ing. Anja Drews- Fachgebiet Verfahrenstechnik

Das Projektlabor - Physik zum Anfassen

Lupe

Wie lernt man Physik an der Uni? Ist das nicht wahnsinnig schwer? Traust du dir das zu? Probier es doch einfach mal aus!

Bei uns im physikalischen Anfängerinnenpraktikum „Projektlabor“ (PL) lernen Studierende vom 1. bis 3. Semester, dass Physik auch viel Platz für Kreativität lässt und Spaß machen kann. In Gruppen von 7 Studierenden begleitet durch eine erfahrene Tutorin planen und realisieren sie ihre eigenen Experimente.

Ob Raketen, Plasmakugeln, Sternspektren, Hochspannung – bei uns ist fast nichts unmöglich.

Du kannst sie für einen Nachmittag dabei begleiten und auch selbst Hand anlegen. Lass dich von unseren Studierenden überraschen!

Projekt: Dr. rer.nat Elke Heinecke, Prof.Dr. Thomas Möller- Institut für Atomare Physik und Fachdidaktik

 

Radioprojekt

Lupe

In dieser Veranstaltung wird von euch in Gruppenarbeit ein funktionsfähiges Radio gebaut. Wie in einem echten Entwicklungsteam arbeitet ihr dabei in Teilgruppen auf ein gemeinsames Ziel hin. Zu klären sind nämlich neben dem eigentlichen Empfangteil auch noch die Stromversorgung und die Lautsprecherausgabe. Keine Angst vor der komplexen Aufgabe: bei uns lernt ihr das Ätzen der Platinen, das Auflöten der Bauteile, aber auch die notwendigen Berechnungen zur Auswahl der richtigen Bauteile.

Projekt: Dipl.-Ing. Kay Rethmeyer-Fachgebiet Hochspannungstechnik

 

Roberta Lernen mit Robotern

Lupe

Wollt ihr schon immer einmal lernen wie Roboter funktionieren und wie man sie bauen und steuern kann? Kommt zu uns und lernt mit Roberta!

Roberta wird von euch zuerst mit dem Lego-Mindstormsystem gebaut. Danach schauen wir uns an, wie man sie durch einfache Programmierung zum Leben erweckt.

 Roberta soll uns in diesem Workshop im Bereich Medizin helfen. Legt mit Hilfe des Roboters einen Gipsverband an oder transportiert Verletzte. Verabreicht korrekt dosierte Medizin oder testet verschiedenste Gehirnfunktionen.

Wie das geht?? Kommt zu uns und wir zeigen es euch!

Projekt: Dipl. math. Katja Biermann, Prof. Dr. Lars Knipping-  Multimedia in Lehre und Forschung (MuLF)

 

Solarlabor - Energie aus dem All?!

Lupe

Der Begriff der Sonnenenergie als eine der regenerativen Energieformen ist ständig in aller Munde. Aber was steckt genau dahinter und wie schafft man es aus Licht elektrischen Strom zu erzeugen?

Wir nutzen bereits an vielen Stellen die nahezu unerschöpfliche Energiequelle aus dem Weltall und möchten im Solarlabor mit einfachen Versuchen der Sonnenenergie endlich mal auf die Schliche kommen. Dabei beobachten wir spannende Phänomene, über die ihr vielleicht noch nie nachgedacht habt und zeigen euch an verschiedenen Versuchen, wie Solarenergie am besten genutzt werden kann.

Projekt: Prof. Dr. Ing. Günther Seliger, Dipl.-Ing. Oliver Zink- Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb,  Dipl.-Ing. Stefan Seifert, Phong Nguyen- Institut für Energie- und Automatisierungstechnik

 

Sonne - Strom - Wasser- Wie mit Hilfe der Sonne die Wasserversorgung verbessert wird

Lupe

In diesem Projekt wollen wir Euch Solarpumpsysteme zum Selbstbau in Entwicklungsländern vorstellen. Die Steckdose als „Energiequelle" wird durch die Sonne ersetzt. Damit kann ein Beitrag dazu geleistet werden, dass auch Menschen fernab einer zentralen Wasser und Stromversorgung Wasser, Nahrung und eine Arbeit haben. An einem Solarpumpsystem, wie es in einem afrikanischen Dorf steht, führen wir mit Euch Messungen durch, bei denen Ihr sehen könnt, was passiert, wenn sich mal eine Wolke vor die Sonne schiebt, der Grundwasserspiegel im Brunnen sinkt oder das Wasserrohr verrostet und verstopft. Welche Probleme treten eigentlich auf, wenn moderne Technik als Entwicklungshilfe „exportiert" wird? Wie gehen IngenieurInnen mit der Situation um, eigentlich nur eine Pumpe installieren zu wollen, aber dabei eine völlig andere Kultur kennen zu lernen?

Projekt: Dipl.-Ing. Christoph Heilmann- Fachgebiet Fluidsystemdynamik des Hermann-Föttinger-Instituts für Strömungsmechanik

SchülerInnenlabor: Farbstoffsolarzelle

Lupe

Wir nutzen die verschiedensten Formen von Energie: Wärmeenergie aus fossilen Brennstoffen, Bewegungsenergie aus Wind und Wasser, nukleare Energie, ... und Sonnenenergie. Energie aus regenerativen Ressourcen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Damit die Energie bei Verbraucher_innen ankommt, muss sie gewandelt werden. Die Nutzbarmachung der Energie des Sonnenlichtes mit Hilfe von Solarzellen behandeln wir im Farbstoffsolarzellen-Workshop.

Unsere Farbstoffsolarzellen (DSSC, "Dye sensitized Solar Cell") nutzen Halbleitereigenschaften von Titandioxid, welches auch in Wandfarben und Zahnpasta verwendet wird. Der Farbstoff aus Hibiskusblütentee nimmt das Sonnenlicht auf und stellt elektrische Ladungen bereit.

Mit eurer Hilfe stellen wir Farbstoffsolarzellen her, messen diese und betreiben einen Taschenrechner.

Projekt: Jasper Eberhard, Kremena Lazova - Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik

 

 

Tanz der Membranen

Lupe

Lautsprecher benutzen wir fast täglich, aber wie funktionieren sie eigentlich? Auch Mikrofone werden an vielen Stellen eingesetzt. Aber wisst ihr, dass man auch einen Lautsprecher als Mikrofon benutzen kann? In diesem Projekt wollen wir mit euch in Experimenten herausfinden, was einen Lautsprecher zum Lautsprecher macht.

Findet heraus, wie ein Getränkekarton mit Hilfe eines Teelichts als Lautsprecher funktionstüchtig wird! So könnt ihr selbst einen Lautsprecher bauen und testen, ob er funktioniert. Außerdem werden wir viele interessante Fragen beleuchten. Z.B. wie sich eine Lautsprechermembran bewegt, wie es Firmen schaffen, dass Bilder gleichzeitig auch Lautsprecher sind und wie Metallplatten als Lautsprecher umfunktioniert werden können.


Projekt: Dipl.-Ing. Judith Kokavecz- Institut für Strömungsmechanik und Technische Akustik

Themenabend: "Open Source" - Softwareentwicklung und Gesellschaft- oder frei sein bedeutet mehr als kostenlos

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Viele Menschen finden es selbstverständlich, dass auf einem Computer Windows installiert ist. Obwohl Microsoft bestreitet, ein Monopol für Betriebssysteme auf Heimcomputern zu besitzen, scheint es offensichtlich dennoch so zu sein.

Gibt es nur schlechte Alternativen, oder missbraucht Microsoft seine Macht, um der Welt seine Produkte aufzuzwingen? Was ist am Computer anders als an herkömmlicher Technik, das die Beantwortung dieser Frage so schwierig macht, dass sie nicht nur die US-amerikanischen Gerichte nun schon seit Jahren beschäftigt? Welche alternativen Ziele verfolgen dagegen die Verfechter der freien Softwareentwicklung, die beispielsweise Linux als freies Betriebssystem entwickelt haben? Wie frei ist das Internet wirklich?

Wir wollen mit euch diskutieren, ob die technische Entwicklung des Computers nur ein Problem der Ingenieure ist oder von uns allen zu entscheiden und zu tragen ist; ob die Frage, wie der Computer die Welt verändert, falsch gestellt ist und vielmehr lauten muss: Wie nutzen wir den Computer um die Welt zu verändern?

Projekt: Dipl.- Physikerin Sabina Jeschke, Dipl.- Soziologe Helmut Vieritz-
Institut für Mathematik

 

Ultraschall - Vom Hören und Nicht-Hören

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Wir hören viel – den ganzen Tag lang. Aber wo liegen die Grenzen des menschlichen Gehörs? Dieser Frage wollen wir in diesem Projekt nachgehen. Ihr könnt selbst euren eigenen Hörbereich bestimmen und Geräusche hörbar machen, die sonst für euch nicht zu hören sind.

Wenn wir nichts mehr hören, heißt das aber noch lange nicht, dass es ruhig ist. Ganz im Gegenteil! Viele Tiere verständigen sich im Ultraschall-Bereich, den der Mensch gar nicht hören kann. Findet in diesem Projekt heraus, was Ultraschall ist und was alles Ultraschall-Krach macht!

Projekt: Dipl.-Ing. Judith Kokavecz- Herrmann-Föttinger-Institut für Strömungsmechanik, Fachgebiet Technische Akustik

Unser Wasser - alles klar?

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Mit Abwaschwasser duschen? Wer duscht nicht gerne mit kühlem kristallklarem Wasser an einem drückend heißen Sommertag? Nun werden in einer Großstadt täglich UNMENGEN von Trinkwasser verschmutzt: durch Klogänge, Waschen, Abspülen, Auto waschen, Industrieverbrauch und vieles mehr. Damit wir uns nicht mit „Geschirrspülsuppe“ waschen müssen, haben ein paar engagierte Menschen für uns heraus gefunden, wie das Wasser wieder gereinigt werden kann. Im Rahmen dieses Projektes wirst Du mit einfachen Laborversuchen lernen, wie verschiedene „Schmutzstoffe“ aus dem Wasser wieder entfernt werden können. Einen ersten Einblick gibt der unten genannte Termin. Es besteht aber auch die Möglichkeit, an einem zweiten Termin tiefer einzusteigen. Die Entscheidung trefft Ihr nach dem ersten Treffen.

Projekt: Dr. Anke Putschew- Fachgebiet Wasserreinhaltung

Verrücktes Labyrinth Studium – Workshop zu Erfahrungen aus dem Studienalltag

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Wer geglaubt hat, ein erfolgreiches Studium hinge ausschließlich von der individuellen Lernleistung bzw. von guten Noten ab, verpasst was und wird schon bald eines Besseren belehrt.

Wir wollen euch einen realitätsnahen, vielfältigen Einblick in die Irrungen und Wirrungen des Studienalltags an der Technischen Universität Berlin geben.

 Hier könnt ihr euer erstes Semester in einem Studiengang eurer Wahl im Spiel durchleben und kennenlernen, welche Hürden und Hilfen euch begegnen können, wie ihr all das erfolgreich bewältigen könnt und wann alles erst so richtig Spaß macht.

 

Projekt: Carla Pilz und Julia Klomfaß- Techno-Club am ZIFG

Vom Abfall zum wertvollen Rohstoff – Papier und Wasser

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In Deutschland verbrauchen wir pro Kopf ca. ein halbes Kilogramm Papier am Tag, was einem Harry-Potter-Band entspricht. Aber verbrauchen wir es wirklich? Nein, denn das Papier ist danach nicht einfach weg. Man könnte es z.B. verbrennen und daraus Energie gewinnen oder besser noch: daraus neues Papier herstellen.

Auch der Wasserverbrauch ist in Deutschland enorm hoch. Dieser liegt pro Person und Tag bei ca. 129 Litern. Würden die Berliner/innen das nötige Wasser nur aus dem Wannsee beziehen, wäre dieser nach einem Tag fast leer. Aber auch hier gilt: Wasser verschwindet nicht – es wird allerdings durch unseren Gebrauch in Hinblick auf seine Qualität verschlechtert. Wir beschäftigen uns damit, wie man das gebrauchte Wasser wieder aufbereiten kann.

Ihr werdet Euch in kleinere Gruppen aufteilen und parallel entweder Papier recyceln, einen Versuch zur Wasseraufbereitung mit der Membranfiltration oder einem Flockungsverfahren durchführen. Was das genau heißt und wie es funktioniert, werdet Ihr mit unserer Hilfe an den Versuchsanlagen selbst herausfinden.

 

Projekt: Prof. Dr.-Ing. Sven-Uwe Geißen, Dipl.-Ing. Jan Knodel, Cand.-Ing. Lasse Reising- Umweltlabor am Institut für TechnischenUmweltschutz

 

Von nervenden Geräuschen und deren Verschönerung...

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„Endlich hatte ich meine Ruhe! Meine Eltern, die heute irgendwie schlecht drauf waren, haben schließlich eingesehen, dass sie mir nicht noch eine Predigt über die Schule halten müssen. So lag ich also in meinem Bett und wollte in Ruhe mein Buch weiterlesen. Ich kam allerdings nicht weit. Tropf, tropf, tropf ... da tropft doch was?! ...“

Sicherlich kennst du solche Situationen in denen das leiseste Geräusch, wie ein tropfender Wasserhahn, schon stört. In diesem Projekt untersuchen wir gemeinsam, warum uns auch leise Geräusche sehr nerven können. Dazu gehört natürlich auch die Frage, ob und wie man die „Nervigkeit“ messen kann.

„... und dann betätigt auch noch jemand die Spülung!“

Ist dir schon mal aufgefallen, dass jede Toilettenspülung anders klingt? Ob die Designer und Hersteller sich etwas bei dem Klang gedacht haben? Ihr werdet auch dieser Frage nachgehen und ein neues Sounddesign-Konzept für eine Toilettenspülung entwickeln.

Projekt: Judith Kokavecz- Institut für Technische Akustik

 

Wanderwellen - oder: Woher weiß Strom, wann er fließen darf???

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Was ist eigentlich Strom? - Strom kann man sich als sich bewegende Elektronen in einem Kabel vorstellen. Wird ein Schalter betätigt, fließen diese Elektronen z.B. bis zur Lampe und werden dort in Licht und Wärme umgesetzt. Bis jetzt nicht weiter spektakulär, oder?

Wenn man jetzt jedoch bedenkt, dass Elektronen eine (wenn auch sehr kleine) Masse besitzen, so lehrt uns Einstein, dass diese sich nicht unendlich schnell durch das Kabel bewegen können, sondern mit einer ENDLICHEN Geschwindigkeit (nahe Lichtgeschwindigkeit). Doch wenn der Schalter geschlossen wird, woher wissen dann die Elektronen, dass sie überhaupt in eine Lampe hinein fließen, also dass sie überhaupt loslaufen dürfen? Vielleicht gibt es ja gar keine Lampe am Ende des Kabels, oder sie ist kaputt...

All diese Prozesse passieren nicht "gleichzeitig", sondern in messbaren Zeitintervallen. Wir werden uns zusammen überlegen, wie wir dieses Problem lösen können. Dazu simulieren wir mit dem Computer und Messen an realen Leitungen.

Ob ihr nach diesem Termin noch einfach so einen Lichtschalter betätigen
könnt...???

Projekt: Dipl.-Ing. Kay Rethmeier- Fachgebiet Hochspannungstechnik

 

Was heißt denn "wahrscheinlich?"

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Wie wahrscheinlich ist es, dass in einer Klasse von 25 Schüler/innen zwei am selben Tag Geburtstag haben? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, 5 Richtige mit Zusatzzahl beim Lotto zu tippen? Was ist überhaupt Wahrscheinlichkeit? Diese und weitere Fragen wollen wir bei einem Streifzug durch die Theorie der Wahrscheinlichkeit beantworten.

Dabei wird es die eine oder andere Überraschung geben!

Projekt: Albrecht Gündel vom Hofe-Institut für Mathematik

 

Was ist eigentlich Reibung?

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Reibung kennen wir alle, beim Fahrrad- und Autofahren tritt sie auf, ein Geckokann durch 'Kleb-' Reibung kopfüber an der Decke hängen und jede kenntden Effekt sich durch das Reiben der Hände die Finger zu wärmen. Aber wasgenau ist Reibung? Wie kann sie beschrieben, charakterisiert und erforschtwerden? Genau das wollen wir Euch zeigen.In diesem Projekt wollen wir mit Euch in Experimenten herausfinden, woReibung überall eine Rolle spielt. Danach werden wir mit Euch einen kleinenVersuchsstand bauen mit dem wir die Reibung messen können. Wir werdenherausfinden wie wir Reibung beschreiben können, indem Ihr an Eurenselbstgebauten Versuchsständen Experimente macht.In einer zusätzlichen Führung durch unser Labor können wir dann dasErforschte direkt an den Messanlagen anwenden und sehen woran wir heuteForschen um morgen Reibung zu minimieren, Erdbeben zu simulieren undquietschende Züge zu vermeiden.

Projekt: Dipl. Ing. Birthe Grzemba, Dipl. Ing. Elena Teidel

Institut für Mechanik

Wolken, Eis und Ozean - Oder was hat Wasser mit dem Klimasystem zu tun?

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Jahrhundert-Hochwasser, Jahrtausend-Sommer, Globale Erwärmung - Das
Klima und der Klimawandel sind seit einigen Jahren in aller Munde.
Aber was ist Klima überhaupt? Wandelt es sich tatsächlich, und wenn ja, warum? Woher wissen wir das eigentlich? Und was hat das alles mit Wasser zu tun?

An diesem Abend wird es neben einem Überblick über die spannendsten Fragen der Klima(folgen)forschung, auch Einblicke in den Alltag von Klimaforscherinnen und viel Raum für Fragen und Diskussionen geben.

Projekt: Dr. Susanne Nawrath- Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

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